J.H.K.–Gruppe baut einen Versuchsbehälter für Forschungsinstitut in Mainz
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J.H.K.–Gruppe baut einen Versuchsbehälter für Forschungsinstitut in Mainz

Das GSI Helmholzzentrum für Schwerionenforschung benötigt im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes einen Druckbehälter, in dem an einem speziellen Equipment unter verschiedenen Bedingungen Versuche durchgeführt werden können.
Um einen einfachen Ein- und Ausbau des Equipments zu gewährleisten, wird dieser Behälter mit zwei Mantelflanschverbindungen ausgestattet. Zum Lieferumfang gehören weiterhin eine Hubtraverse zum Heben der einzelnen Behältersegmente für den Einbau des Equipments und ein Aufstellrahmen, der eine Zugänglichkeit von unten ermöglicht.

In der Angebotsphase wurde das Konzept des Kunden in gemeinsamer Abstimmung in ein praktikables Design auf Basis der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und des AD 2000 Regelwerkes umgesetzt.

Zusätzlich zum üblichen Engineering im Bereich Druckbehälterbau (Statik, Standsicherheitsnachweis, Konstruktion, Entwurfsprüfung durch den TÜV Nord usw.) wird eine Finite Elemente-Analyse durchgeführt, um die Auswirkungen der Formänderungen des Behälters unter den verschiedenen Versuchsbedingungen auf das Equipment bestimmen zu können.

Der Behälter aus dem Werkstoff P265GH hat einen Durchmesser von 4.000 mm und eine Gesamthöhe einschließlich des Aufstellrahmens von 6.000 mm. Die maximale Wandstärke des Behälterkörpers beträgt 25 mm. Das Gewicht der gesamten Konstruktion summiert sich auf 21,5 t. Die Mantelflansche haben jeweils 120 Schraubverbindungen und eine Flanschblatthöhe von 190 mm.
Nach Abschluss der Fertigung und aller erforderlichen Prüfungen erhält der Behälter einen kompletten Korrosionsschutz sowohl der Außen- als auch der Innenflächen.

 

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