Vorbereitung auf wachsende Produktvielfalt im Petrochemiebereich
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Vorbereitung auf wachsende Produktvielfalt im Petrochemiebereich

Die Verlade-Jetties im Rhein sind in die Jahre gekommen, gleichzeitig gilt es sich auf Maßnahmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie einzustellen, die zu einer wachsenden Vielfalt an zu verladenden Produkten führen, so auch LNG, synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff. An solch einem Projekt - einer schwimmenden Verlade-Jetty - haben die Kollegen der J.H.K. Anlagenbau und Industrieservice GmbH & Co. KG Ahlhorn in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Bremerhaven gearbeitet. Diese Verlade-Jetty verfolgt ein neues Konzept. Früher wurden im Hafen mehrere Dalben ins Erdreich gerammt, eine Stahlkonstruktion fest daran montiert und anschließend die Prozessleitungen, Armaturen etc. darauf in Position gebracht. Das hat zur Folge, dass während eines Neubaus im Hafen aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nicht verladen werden kann oder umgekehrt während der Verladung ein Baustopp erfolgt. Durch diese Umstände sowie die vielen Erdarbeiten im Hafenbecken hat eine klassische Jetty eine sehr lange Bauzeit.
Das neue Konzept bedient sich eines schwimmenden Betonkörpers, welcher abseits des Hafens in einer Werft gegossen werden kann und anschließend vollständig ausgerüstet wird, bevor er über die Binnengewässer zu seinem Bestimmungsort transportiert wird.
Für das aktuelle Projekt beläuft sich der Lieferumfang auf 3 Produktleitungen mit jeweils einer separaten Entgasungsleitung, einem Feuerlöschsystem, Abwasser- sowie Oberflächenentwässerung und Betriebsmittelleitungen wie Stickstoff, Frischwasser, Arbeitsluft und Instrumentenluft. Im Konzept vorgesehen ist darüber hinaus die Möglichkeit 3 weitere Verladearme zu installieren. Die Rohrgrößen belaufen sich von DN25 bis DN300 in der Druckstufe PN40 mit einer Gesamtlänge von ca. 2.200m, was ca. 55t Material entspricht, wovon ca. ¾ CrNi ist. Ausführungsorte waren Papenburg sowie Wesel, bevor die fertige Jetty nach Godorf verbracht wurde.

Eine Konzeptanimation kann auch im Youtube angeschaut werden unter oder https://www.youtube.com/watch?v=khRKbU53ZQg

Die Überfahrt von Papenburg zur Zwischenstation in Wesel ist ebenfalls als Video verfügbar:
https://www.youtube.com/watch?v=pzH6OTKe6Vo

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